Padel Doppel auf einem blauen Court von oben

Regeln

Padel Regeln einfach erklärt: Aufschlag, Zählweise und Wände

3 Min. Lesezeit18.10.2026XTR3M Redaktion

Kurz gesagt: Padel wird fast immer im Doppel auf einem 20 mal 10 Meter großen Platz mit Glaswänden gespielt. Aufgeschlagen wird von unten, gezählt wird wie im Tennis. Der Ball muss zuerst im gegnerischen Feld aufspringen, danach dürfen die Wände mitgespielt werden.

Wie groß ist ein Padelplatz?

Ein Padelplatz für das Doppel ist 20 Meter lang und 10 Meter breit. In der Mitte trennt ein Netz die beiden Hälften, es ist dort 88 cm hoch. Hinter den Spielern stehen Glaswände, an den Seiten teilweise ebenfalls. Darüber und daneben schließt ein Gitter den Platz ab. Für das Einzel gibt es schmalere Plätze mit 6 Metern Breite, sie sind aber deutlich seltener.

Vier Spieler im Doppel auf einem blauen Padelplatz von oben
Gespielt wird zu viert: zwei Teams mit je zwei Spielern.

Wie funktioniert der Aufschlag beim Padel?

  1. Der Aufschläger steht hinter der Grundlinie und lässt den Ball dort einmal aufspringen.
  2. Er trifft den Ball auf oder unterhalb der Hüfthöhe. Ein Fuß muss beim Schlag den Boden berühren.
  3. Der Ball muss diagonal im Aufschlagfeld des Gegners landen. Die Linien zählen dabei als drin.
  4. Springt der Ball danach gegen das Glas, ist der Aufschlag gültig. Trifft er nach dem Aufspringen direkt das Gitter, ist es ein Fehler.
  5. Pro Punkt gibt es zwei Versuche. Berührt der Ball das Netz und landet dann korrekt im Feld, wird der Aufschlag wiederholt.

Der Rückschläger muss den Aufschlag einmal aufspringen lassen. Danach sind auch Volleys erlaubt. Aufgeschlagen wird zuerst von rechts, nach jedem Punkt wechselt die Seite.

Wie zählt man beim Padel?

Gezählt wird wie im Tennis: 15, 30, 40, Spiel. Einen Satz gewinnt, wer zuerst sechs Spiele mit zwei Spielen Vorsprung holt. Bei 6:6 entscheidet ein Tiebreak bis 7 Punkte, ebenfalls mit zwei Punkten Vorsprung. Ein Match geht in der Regel über zwei Gewinnsätze.

Spannend wird es beim Stand von 40:40. Dafür gibt es drei Varianten:

  • Vorteil: Wie im Tennis braucht ein Team zwei Punkte in Folge, um das Spiel zu gewinnen.
  • Golden Point: Ein einziger Punkt entscheidet. Das rückschlagende Team wählt, auf welche Seite aufgeschlagen wird.
  • Star Point: Zweimal wird um den Vorteil gespielt. Steht es danach immer noch Einstand, entscheidet ein einzelner Punkt. Diese Variante gilt seit 2026 bei den Profiturnieren von FIP und Premier Padel.

Im Freizeitspiel einigt ihr euch einfach vor dem Match auf eine Variante.

Welche Rolle spielen die Wände?

Die Wände machen Padel besonders. Die wichtigste Regel: Der Ball muss zuerst im gegnerischen Feld auf dem Boden aufspringen. Erst danach gehören Glas und Gitter zum Spiel.

  • Springt der Ball bei dir auf und prallt dann von deiner Glaswand ab, darfst du ihn weiterspielen.
  • Du darfst den Ball auch selbst gegen deine eigene Wand schlagen, damit er von dort ins gegnerische Feld fliegt.
  • Trifft dein Schlag die Wand oder das Gitter des Gegners, bevor der Ball dort aufgesprungen ist, verlierst du den Punkt.

Wann ist ein Punkt verloren?

  • Der Ball springt in deiner Hälfte zweimal auf, bevor du ihn spielst.
  • Dein Schlag landet im Netz oder trifft direkt Wand oder Gitter des Gegners.
  • Du berührst mit Schläger, Körper oder Kleidung das Netz.
  • Der Ball trifft dich oder deinen Partner.
  • Du spielst den Ball, bevor er das Netz überquert hat.
Spieler bereitet sich mit Ball und XTR3M Schläger auf den Aufschlag vor

Darf man den Ball außerhalb des Platzes spielen?

Bei Anlagen mit Öffnungen an den Seiten und genug Freifläche dahinter darf ein Ball, der nach gültigem Aufspringen den Platz verlässt, draußen zurückgespielt werden. Das kommt vor allem bei Turnieren vor. Auf den meisten Freizeitplätzen ist dafür kein Raum, dann gilt der Ball als nicht mehr erreichbar.

Mit welchem Schläger fange ich an?

Für die ersten Matches ist ein runder, grifflastiger Schläger ideal, weil er einen großen Sweet Spot hat und viele Fehler verzeiht. Genau dafür haben wir den XPRO CONTROL 26 gebaut. Welche Unterschiede es zwischen den Schlägerformen gibt, erklären wir im Ratgeber Padelschläger kaufen.

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Häufige Fragen

Wie schlägt man beim Padel auf?

Von unten: Der Ball wird hinter der Grundlinie einmal aufgetippt und auf oder unterhalb der Hüfthöhe diagonal ins gegnerische Aufschlagfeld gespielt. Es gibt zwei Versuche pro Punkt.

Darf man beim Padel den Aufschlag volley nehmen?

Nein. Der Aufschlag muss beim Rückschläger einmal aufspringen. Erst danach sind Volleys erlaubt.

Was ist der Golden Point beim Padel?

Beim Stand von 40:40 entscheidet ein einziger Punkt über das Spiel. Das rückschlagende Team wählt, auf welche Seite aufgeschlagen wird.

Was ist der Star Point?

Beim Star Point wird nach Einstand zweimal um den Vorteil gespielt. Steht es danach weiter Einstand, entscheidet ein einzelner Punkt. Er gilt seit 2026 bei den Profiturnieren von FIP und Premier Padel.

Darf der Ball beim Padel die Wand berühren?

Ja, aber erst nachdem er im gegnerischen Feld auf dem Boden aufgesprungen ist. Trifft dein Schlag die gegnerische Wand oder das Gitter direkt, verlierst du den Punkt.

Wie groß ist ein Padelplatz?

Ein Doppelplatz ist 20 Meter lang und 10 Meter breit, das Netz ist in der Mitte 88 cm hoch. Einzelplätze sind 6 Meter breit.

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